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der EWU-Westfalen e. V.
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Viel Spaß mit der Ersten Western Union Westfalen e. V.
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Portrait: "etwas über uns"
Die Erste Westernreiter Union Deutschland (EWU) wurde schon 1978 gegründet. Sie ist bundesweit der größte Westernreiter-Verband. Seit 1993 ist die Bundes-EWU Anschlussverband bei der FN Deutschland.
Die EWU Westfalen e.V. wurde 1987 als Regionalgruppe Westfalen gegründet. 1995 wurde aus der Regionalgruppe ein eigenständiger Landesverband, mit Eintragung als e.V. und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit.
Ein weiteres Jahr später erfolgte der Anschluss an die FN auf Landesebend und an den Provinzialverband der westfälischen Reit- und Fahrvereine. Über die FN sind sämtliche direkten Mitglieder unseres Landesverbandes separat versichert.
Leistungen der EWU-Westfalen
Der EWU Westfalen e.V. bietet folgende Leistungen:
Westfalen-Trophy
Sie besteht aus einer Reihe von Westernreitturnieren mit einem Trophy-Wertesystem und einer tollen Trophy-Party am Jahresende mit Ehrungen der besten Reiter aus der Westfalen-Trophy. Bei dieser Party werden immer sehr hochwertige Preise ausgeschüttet. Hier wird der Westfalen-Champion, das High-Point- und Superhigh-Point-Horse geehrt. Dabei sind wir natürlich auf ein gutes Sponsoring angewiesen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an
alle Sponsoren, die sich immer wieder für die Reiter einsetzen.
Jugendförderung
Einmal im Jahr wird mindestens ein Jugendcamp mit Unterstützung des Landesverbandes organisiert. Das Camp findet immer an wechselnden Orten statt. Hier wird qualifizierter Unterricht von namhaften Trainern erteilt und die Gemeinschaft unter den Jugendlichen gefördert.
Aus- und Weiterbildung
Ein weiteres sehr wichtiges Kriterium ist unser Angebot an Aus- und Weiterbildung, einerseits in Ausbildungs- und Reitställen, andererseits in den Ausbildungsmöglichkeiten in unserem Verein, wie z.B. Hufeisen, Bronzenes und silbernes Reitabzeichen, Berittführer, Trainer C, Trainer B und vieles mehr.
Freizeitreiter
Bei unserem Angebot rund ums Westernreiten werden auch die Freizeitreiter nicht vergessen. Hier gibt es ein reichhaltiges Angebot wie gemeinsame Ausritte, Playdays, gemütliche Treffen, Startmöglichkeiten auf Turnieren der Freizeitreiterklassen.
Stammtische
Die verschiedenen Regionen bieten Stammtische an, bei denen sich jedes Mitglied passiv oder aktiv einbringen kann. Hier wird ein gemütliches Zusammensein gepflegt und die aktuellsten Neuigkeiten ausgetauscht.
Satzung der EWU-Westfalen
Die Satzung kann hier eingesehen werden:
Satzung der EWU-Westfalen e. V.
Geschäftordnung der EWU-Westfalen
Die Geschäftordnung kann hier eingesehen werden:
Geschäftsordnung der EWU-Westfalen e. V.
Wahlordnung der EWU-Westfalen
Die Wahlordnung kann hier eingesehen werden:
Wahlordnung der EWU-Westfalen e. V.
Gebührenordnung der EWU-Westfalen
Die Gebührenordnung kann hier eingesehen werden:
Gebührenordenung der EWU-Westfalen e. V.
Turnierdisziplinen
Wie vielseitig die Westernreiterei darüber hinaus ist, zeigt sich am ehesten bei der Erläuterung der vielen verschiedenen Turnier-Disziplinen der Westernreiter.
Anders als in der klassischen Turnierszene, die sich hauptsächlich in Springen und Dressur unterteilt (von Voltigieren, Fahren, Vielseitigkeit und Distanz einmal abgesehen), gibt's auf Westernturnieren eine Vielzahl von unterschiedlichsten Prüfungen zu absolvieren. Dies zeigt eindrucksvoll, daß ein gut ausgebildetes "Western-Pferd" ein Vielseitigkeits-Athlet ist.
Im Westernreitsport werden hierzulande 13 verschiedene Disziplinen angeboten, denn Vielseitigkeit ist das erklärte Ziel, und die EWU will jedem bieten, was ihm gefällt. Wenn Sie an näheren Beschreibungen interessiert sind, fordern Sie bitte bei der Bundesgeschäftsstelle das aktuelle Regelbuch an.
Hier ein paar Beispiele in zusammengefaßter Form.
Die bekanntesten Disziplinen sind Reining, Working Cowhorse, Cutting, Trail, Western Pleasure, Western Riding und Western Horsemanship.
REINING
Bei der Reining (von to rein = zügeln) darf man rasante Manöver für fortgeschrittene Reiter und Pferde erwarten: Exakte Zirkel, groß und klein, mit deutlicher Speed Control, dann die Zirkel-8 mit perfekten fliegenden Galoppwechseln, Sliding Stops etwa sind Stops aus vollem Galopp, bei denen das Pferd eine eindrucksvolle Staubwolke hinter sich herziehend mit der Hinterhand tief untersetzt und regelrechte Schleifspuren in den Sand treibt (den passenden Boden vorausgesetzt), während die Vorhand weitertrabt, gefolgt von fleißigem Rückwärtsrichten (Backup). Zur Reining gehören auch die 180-Grad-Wendungen aus dem Stop heraus (=Rollback) und die Spins: mehrere (meist vier) saubere 360-Grad-Hinterhandwendungen um die innere Hinterhand in möglichst schnellem Tempo je nach Ausbildungsstand und conformation. Die Reining gilt vielen als die Königsdisziplin und wird als Pendant zur Dressur beim klassischen Reiten angesehen. Geritten wird eines von zehn auswendig gelernten, im EWU-Regelbuch vorgeschriebenen Pattern. Dabei kommt es auf höchste Genauigkeit und feinste Nuancen bei der Ausführung der einzelnen Manöver an! Der Reiter startet mit 70 Punkten und scort je nach Qualität des Rittes mit Plus- oder Minus-Punkten. Bleibt er bei 70 Punkten, hat er bereits einen tadellosen, fehlerfreien Ritt gezeigt.
Im April 2000 wurde die Reining von der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) offiziell anerkannt. Bei der ersten Teilnahme der deutschen Mannschaft bei den Weltmeisterschaften der Reiter in Jerez de la Frontera 2002 wurde Deutschland Vierter. Es gibt intensive Bestrebungen, die Reining zur olympischen Disziplin zu machen. (Hier zu sehen ist der kanadische Profi Dwayne Latimer 1994 auf der "Americana" bei der Bronze Trophy).
FREESTYLE-REINING
Diese Disziplin erlaubt dem Reiter, ein selbsterdachtes Pattern zu einer ausgewählten Musik zu kreieren. Der Reiter hat die Aufgabe, seine Musik und sein Kostüm selbst zu wählen, um dem Publikum und den Richtern die athletischen Fähigkeiten seines Pferdes zu zeigen. Die Auswahl der Musik liegt beim Reiter; diese muß auf das Free-Style-Pattern und die Zeitanforderung abgestimmt sein. Das Pattern dauert mindestens eine, höchstens vier Minuten; bestimmte vorgeschriebene Manöver müssen zumindest enthalten sein. Der Teilnehmer erhält Punkte für die Reining-Manöver und den künstlerischen Ausdruck. Nicht wenige Teilnehmer wählen ein komisches oder gar clownesques Thema. Bei der Freestyle-Reining gibt es daher regelmäßg große Lach-Erfolge mit echten Heiterkeits-Bekundungen seitens des Publikums! In jedem Fall ist es stets eine große Show!
WORKING COWHORSE
Diese Prüfung besteht aus zwei Teilen: Zuerst muß ein bestimmtes Reining-Pattern geritten werden; dann wird ein einzelnes Rind in die Bahn gelassen. Dieses muß vom Reiter in bestimmter Weise zuerst an der kurzen Seite der Bahn, dann an der langen Seite kontrolliert werden. Zum Schluß muß das Rind in einer Zirkel-Acht mit fliegendem Galoppwechsel offen durch die Bahn getrieben werden.
CUTTING
Das Cutting (von to cut = schneiden) entspricht am ehesten der landläufigen Vorstellung von der Cowboy-Arbeit. Da gilt es nämlich, ein einzelnes Rind von der Herde zu trennen. Das Pferd arbeitet praktisch selbständig mit dem Rind, Zügelhilfen dürfen nicht gegeben werden. Diese Prüfung wird scherzhaft auch gern als rasanter Boogie-Woogie bezeichnet. Dafür benötigen die Pferde den sogenannten Cow-sense, das speziell ausgeprägte Talent, mit Rindern arbeiten zu können, das Rind zu lesen und seine Reaktionen im voraus zu erahnen. Nach Tennis und Golf ist Cutting in Bezug aufs Preisgeld die weltweit am dritthöchsten dotierte Sportart überhaupt. Es gibt Pferde, die im Jahr weit über 1 Mio. US-$ verdienen. Die Fan-Gemeinde in Deutschland wächst rasch.
Andere Rinder-Disziplinen sind Working Cow Horse (Reining mit Rind) und Team Penning (Rinder treiben im Team).
TRAIL
Der Trail ist eine Gehorsams- und Geschicklichkeitsprüfung für Geländepferde, und so geht der Kurs durch eine vorgeschriebene Zahl simulierter Geländeschwierigkeiten wie Tor, Brücke, Bodenstangen oder Wippe. Das Pferd sollte beim Bewältigen der Hindernisse Stil und Manier beweisen, dabei aufmerksam und vertrauensvoll den leichtesten Hilfen gehorchen. Und schließlich gilt wiederum: Ein Pferd, das nicht mitdenkt, taugt wenig für das Westernreiten.
WESTERN PLEASURE
In der Pleasure (= Vergnügen) werden die Pferde im Walk (Schritt), Jog (Trab) und Lope (Galopp) am angemessen losen Zügel und mit minimaler Hilfengebung des Reiters vorgestellt. Ein gutes Pleasure-Pferd hat angenehm zu sitzende Gänge, weich und bequem für den Reiter, ist durchlässig, leicht versammelt in natürlicher Selbsthaltung des Kopfes, trägt sich losgelassen und reagiert auf feinste Hilfen. Bewertet werden in dieser Disziplin die Gangarten und das Exterieur des Pferdes. Diese Prüfung wird oft unterschätzt und ist wesentlich anspruchsvoller, als zumeist oft vermutet wird.
WESTERN RIDING
Western Riding, die Prüfung für ein gewandtes, leichtrittiges Ranchpferd, bedeutet die Vorstellung eines sensiblen, sich losgelassen und mühelos bewegenden Pferdes. Das Pferd muß Wendigkeit im Galopp, auf Slalom-Linien mit zahlreichen fliegenden Galoppwechseln auf den Punkt genau, zeigen. Bewertet werden die Qualität der Gänge und Galoppwechsel, Durchlässigkeit, Rittigkeit, Leistungsbereitschaft und Intelligenz in einem von zweien im EWU-Regelbuch vorgeschriebenen auswendig zu reitenden Pattern.
SUPERHORSE
Diese Disziplin ist eine Zusammenfassung der Disziplinen Trail, Western Riding, Pleasure und Reining. Vorläufig gibt es diese Disziplin als Western-Vielseitigkeitsprüfng in der Bahn nur in Deutschland bei der EWU. Die bislang zwei Pattern sind im Regelbuch der EWU aufgezeichnet und ausführlich beschrieben; davon muß eines vom Reiter in der Prüfung auswendig geritten werden. Für diese Prüfung muß die Reitbahn mindestens eine Größe von 20 x 45 m bieten. Wird ein Manöver in der Prüfung ausgelassen oder in der falschen Reihenfolge geritten, oder wird ein Pylon von der falschen Seite angeritten oder gar umgeworfen, ist der Reiter "off pattern" und wird mit 0 Punkten disqualifiziert. Ansonsten wird wie bei der Reining auf der Anfangs-Basis von 70 Punkten gewertet.
WESTERN HORSEMANSHIP
Die Disziplin Western Horsemanship ist im wesentlichen eine Reiterprüfung, in der Sitz, Feinheit der Hilfengebung und Kontrolle über das Pferd in einem vorgegebenen, individuellen Pattern mit anschließender Bahnarbeit in der Gruppe (work on the rail) bewertet werden. Die Einzelaufgabe macht 80% der Bewertung aus, die Arbeit auf dem Hufschlag (ähnlich einer Pleasure-Prüfung in der Gruppe, jedoch mit anderen Prüfungskriterien) 20%. Der Richter bestimmt die Einzelaufgabe und gibt sie spätestens 1 Stunde vor Beginn der Prüfung durch Aushang bekannt. Das Pattern der Einzelaufgabe wird durch Pylonen markiert und zeigt an, auf welcher Seite begonnen wird. Bewertet wird nur der Reiter nach Sitz und feiner Hilfengebung. Wie in einer Reining soll die Vorstellung kontrolliert und harmonisch wirken. Die schnell aufeinander folgenden Manöver bedingen ein sehr ruhiges Grundtempo.
WEITERE DISZIPLINEN
Bei Rennwettbewerben wie Barrel Race oder Pole Bending müssen gegen die Zeit Tonnen bzw. Stangen möglichst schnell mit fliegenden Galoppwechseln umrundet werden.
Das Quarter-Mile-Race ermittelt das schnellste Pferd auf der Distanz einer Viertelmeile (ca. 400 m).
Wie an den Turnierdisziplinen zu erkennen ist, sind die meisten Anforderungen von großem praktischen Nutzen. Egal ob beim Viehtrieb oder beim Wanderreiten: Gebraucht wird ein Pferd, das mitdenkt und sich flexibel neuen Situationen anzupassen vermag. In dieser Anpassungsfähigkeit liegt einer der wesentlichen Unterschiede zwischen Western- und klassischer Reitweise.
Achtung: WESTERN HORSEMANSHIP
Das ist nicht nur die Bezeichnung einer Turnier-Disziplin, vielmehr eine eherne Verpflichtung zu einer ethischen Grundhaltung, ein Ehren-Kodex, ein überlieferter Verhaltenskatalog für den Westernreiter. Western Horsemanship setzt ein besonders pferdegerechtes Verhalten des Reiters voraus, wozu etwa auch eine vorbildliche, artgerechte Pferdehaltung gehört.
Es gehört vor allem aber auch der korrekte und feine Einsatz der Ausrüstungsgegenstände dazu, beispielsweise der stumpfen, sanft und leicht abrollenden Radsporen und der zugelassenen Kandarengebisse. (Der Gebrauch von nicht zugelassenen Kandarengebissen wird durch Disqualifikation streng geahndet und ist außerhalb der Turniere verpönt.) Korrekt werden die Hilfen nur kurz und minimal signalartig eingesetzt und sind daher beim echten Westernreiten unbedenklich. Über die vernünftige Ausübung des Sports wacht, neben den Richtern und dem Turnierwart vor Ort, die Regelbuchkommission, die für das jährlich überarbeitete Regelwerk über die Vorschriften und Verbote nachdenkt und die Regeln, falls erforderlich, anpasst.
EWU und FN
Die EWU hat sich als Vertreter der Westernreiter in der Kommission "Tierschutz im Pferdesport" (des Ministeriums für Landwirtschaft und Forsten) engagiert. Aufgrund dieser Mitarbeit und Erfahrungen machte die EWU einen entscheidenden Schritt: Neben den schon bestehenden Einschränkungen beim Turniereinsatz der dreijährigen Pferde sollen seit 1993 die neugestalteten Jungpferdeprüfungen das junge Pferd behutsam, aber gezielt auf seine zukünftigen Aufgaben vorbereiten. Das Ziel besteht darin, das junge Pferd zwar rechtzeitig an das Turniergeschehen zu gewöhnen, dabei aber keinen Streß durch physische oder psychische Überforderungen entstehen zu lassen.
Es sollte zu guter Letzt nicht unerwähnt bleiben, daß die EWU der FN angeschlossen wurde, nachdem man erkannt hat, daß es sich beim Westernreiten um eine hochqualifizierte Reitweise und Sportart handelt. So betreut nun einzig die EWU die Sparte Westernreiten innerhalb der FN und bildet von der FN anerkannt bis zum Amateur-Reitlehrer (Trainer C- bis A-Lizenz) ihre Ausbildungskräfte und auch Richter und Ringstewards selbst aus, wobei der Seiteneinstieg zum Profi-Trainer hier ebenfalls möglich ist.
Kleines Westernlexikon
A, AA, AAA, AAAT - veraltete Bezeichnung für den "Speed Index" eines Rennpferdes
Added - (Money) - garantiertes Preisgeld
Aged - 4-jähriges oder älteres Pferd
APHA - American Paint Horse Association
ApHC - Appaloosa Horse Club
Appaloosa - Pferd, das beim ApHC eingetragen ist
Approved - anerkannt
AQHA - American Quarter Horse Association
Association - Verband/Vereinigung
AWA - Austrian Western Riding & Breeding Association
Award - Auszeichnung, Preis
Back Cinch - hinterer Bauchgurt
Back Up - Rückwärtsrichten
Barrel Race - Rennbewerb um drei Tonnen herum
Bars - Unterseite des Westernsattels
Basket Weave - Korbmuster
Batwings - weitgeschnittene, fledermausflügelartige Chaps
Bay - Rot- oder Hellbrauner
Bell Boot - Schützer für den Kronenrand des Pferdehufes
Bending - Biegen (des Pferdes)
Billy Allen Bit - Snaffle with Shanks mit doppelt gebrochenem Mundstück
Bit - Gebiss, Kandare
Bit Guards - Schützer für die Maulwinkel des Pferdes
Black - Rappe
Blanket - "Decke" beim Appaloosa
Body Position - Körperhaltung des Pferdes/Reiters
Boots - Stiefel, auch Schutzgamaschen für Pferde
Bosal - Nasenband aus Rohhaut oder Leder
Bowline - Knoten, der sich bei Belastung nicht zuzieht
Braces - Seitenteile des Spades/Spoons des Spade Bits
Breaking - einreiten, eingewöhnen
Breast Collar - Brustgeschirr
Breed - Rasse, Zucht
Breeder - Züchter
Breeding Stock - Zuchttiere
Bridle - komplettes Zaumzeug
Bridle Path - geschorene Stelle am oberen Mähnenkamm hinter den Ohren
Broken- zugeritten, eingewöhnt
Bronc, Bronco - nicht eingerittenes Pferd
Bronc Buster - Zureiter
Broncy - zum Bocken, Buckeln neigend
Broodmare - Zuchtstute
Brown - Dunkel-, Schwarzbrauner
Buckle (Belt Buckle) - Gürtelschnalle
Buckskin - Falbe ohne Aalstrich
Buttons - Knöpfe, Verdickungen an den kalif. Zügeln
Cable Core - Draht- bzw. Drahtseil-Kern
Cantle - Rückenlehne des Westernsattels
Center Fire Saddle - Sattel mit mittigem Rigging
Certificate - Urkunde, Dokument
Chaps - lederne Beinschützer, Überhosen
Cheek Pieces - Seitenteile des Gebisses
Chestnut - Dunkelfuchs
Chin Strap - Kinnriemen, -kette
Cinch Binder/Cinchy - Pferd mit Gurtzwang
Clinic - Kurs, Lehrgang
Close Coupled - Pferd mit kurzem Rücken und guter Verbindung zur Hinterhand
Colt - Junghengst unter 3 Jahren
Competition - Wettbewerb
Conformation - Gebäude, Exterieur
Connector Strap - Verbindungsriemen zw. vorderem u. hinterem Bauchgurt
Contest - Wettkampf
Corral - Pferch, Auslauf, (eingezäunter) Reitplatz
Cow Sense - das Interesse eines Pferdes an der Rinderarbeit und seine Neigung dazu
Cremello - heller, fast weißer Isabelle
Cricket - sich drehender Metallteil am Mundstück von Spade Bits und Half Breed Bits
Crop-Out - Paint Horse mit Quarter Horse-Eltern
Cross Tying - Ausbinden nach beiden Seiten
Curb Action - Hebelwirkung von Gebissen
Curb Bit - Gebiss mit Hebelwirkung
Cutting - Aussondern von Rindern aus der Herde
D-Ring Snaffle - Trense mit D-förmigen Ringen
Dally Roping - Roping, bei dem das Rope (Lasso) nur bei Bedarf durch Wickelungen ums Sattelhorn gehalten und nicht verknotet wird
Dam - Mutter eines Pferdes
Direct Rein - direkter (innerer) richtungsgebender Zügel
Disposition - Interieur, Wesen und Charakter des Pferdes
Double Rigged Saddle - Sattel mit zwei Bauchgurten
Doubling - scharfes Herumnehmen des Pferdes durch Ruck an einem Zügel
Doubling Outfit - Lederschutz, der das Durchziehen des Gebisses durch das Maul verhindert
DQHA - Deutsche Quarter Horse Association
Draw Reins - Schlaufzügel, seitlich befestigt
Dun - Falbe mit Aalstrich (zum Unterschied vom Buckskin)
Entry - Teilnahme, Start, Nennung beim Turnier
Equipment - Ausrüstung
EWU - Erste Westernreiter Union Deutschlands
Fee - Gebühr
Fence - Zaun
Fence Work - Teil der Disziplin Working Cowhorse
Fender - Lederplatte am Steigbügelriemen
Fiadore - Kehlriemen, für korrekte Position des Bosals
Filly - Jungstute unter 3 Jahren
Flexing - Biegen, Nachgeben
Flying Lead Changes - fliegende Galoppwechsel
Forearm - Unterarm des Pferdes
Foundation Sire - Hengst, der als Begründer einer Rasse oder Zuchtrichtung gilt
Freestyle Reining - Reining-Kür mit Musik und Kostüm
Futurity - Wettbewerb für Jungpferde
FWRC - siehe Western Riding Certificate
Gag Bit - Aufziehtrense
Gaskin - Muskel des Hinterbeins, direkt über dem Sprunggelenk
Gear - Cowboyausdruck für Ausrüstung (Equipment)
Gelding - Wallach
Gentle - sanft, zahm, fromm
Get of Sire - Nachzucht eines Hengstes
Go-Round- Vorlauf
Grand Champion - bestes Halter-Pferd einer Show
Gray - Schimmel
Grazer Bit - Kandare, mit der das Pferd auch grasen kann
Ground Tying - Stehenbleiben des Pferdes mit zu Boden hängendem Zügel
Grulla - Graufalbe
Gullet - Kammer des Westernsattels
Hackamore - gebissloser Zaum aus Bosal und Mecate (keinesfalls mit derB> Mechanical Hackamore, einer scharfen Außenkandare, zu verwechseln)
Hair Rope - Mecate, aus Pferdehaar geflochtenes Seil
Half Breed Bit - Mittelding zwischen Spade u. Grazer Bit
Halter - Halfter
Halter Broke - halfterzahm
Handle - Manövrierfähigkeit eines Pferdes
Headstall - Kopfstück des Zaumzeugs
Heel Knot - Verknotung der Mecate am Ende des Bosals
Hesitate - Verharren bei einer Prüfung
Herd Work - Prüfung Working Cowhorse/Cutting
High Port Bit - Kandare mit hoher Zungenfreiheit
Hindquarters - Hinterhand
Hobbels - Fußfesseln
Horsemanship - pferdegerechter Umgang mit Pferden
HYPP - Hypercalemic Periodic Paralysis; Erbkrankheit, die bisher nur bei Impressive (bekannter QH-Hengst) -gezogenen Pferden festgestellt wurde
Indirect Rein - indirekter Außenzügel
IRC - International Reining Horse Council
Jaquima - spanisches Wort für Hackamore
Jog - langsamer Trab
Judge - Richter
Lariat - von spanisch "la reata", Wurfseil
Latigo - fettgegerbtes Leder; Lederriemen, mit dem der Bauchgurt an der Rigging befestigt wird
Lead Change - Galoppwechsel
Lead Rope - Führseil
Leg Control - Gehorsam gegenüber den Schenkelhilfen
Leg Yield - dem Schenkel weichen
Loose-Jawed Bit - Bit mit beweglichen Seitenteilen
Lope - langsamer Galopp
Low Port Bit - Bit mit wenig Zungenfreiheit
Mare - Stute
Markings - (weiße) Abzeichen von Pferden
Maturity - Wettbewerb für ältere Pferde
Mecate - aus Pferdehaaren gefertigtes Seil (auch Zügel)
Mechanical Hackamore - gebisslose Kandare
Medium Port Bit - Bit mit mittelhoher Zungenfreiheit
Mullen Mouth - gerades Bit-Mundstück ohne Zungenfreiheit
Mustang - amerikanisches, verwildertes Pferd
Natural - hochtalentiertes Pferd
NCHA - National Cutting Horse Association
Neck Rein - äußerer Zügel
Neck Reining - Lenken des Pferdes mit einer Hand
NRCHA - National Reined Cowhorse Association
NRHA - National Reining Horse Associaton
Novice - Anfänger
Offspring - Nachzucht
Old fashioned - der alten Art (Mode) entsprechend
Outfit - Ausrüstung für Reiter und Pferd
Out of Pattern - Disqualifikation im Bewerb, da der Reiter das Pattern nicht korrekt absolviert hat
Overo- Farbmuster bei Paint Horses
Pad - dicke Sattelunterlage
Paddock - Auslauf, Umzäunung
Paint Horse - geschecktes Quarter Horse
Palomino - Falbe mit hellem Langhaar
Pattern - Muster, vorgeschriebene Aufgabe
Pedigree - Abstammung
Pen - Pferch
Performance-Klassen - Reitklassen; im Unterschied zu Halter-Klassen
Pinto - jedes gescheckte Pferd oder Pony, außer Paint Horse
Pivot - gesprungene Drehung auf der Hinterhand um mindestens 90 Grad
Pivot Foot - innerer Hinterfuß
Pole Bending - Slalomrennen um sechs Stangen herum
Port - erhöhter Mittelteil einer Kandare, Zungenfreiheit
Prospect - vielversprechendes Pferd
Pull and Slack - Zügelführung mit kurzzeitigem Annehmen und sofortigem Loslassen; Grundprinzip beim Westernreiten
Quarter Horse - bei der American Quarter Horse Association eingetragenes Pferd
Quarter Mile - Viertelmeile = 402 m; klassische Renndistanz, daher der Name Quarter Horse
QHA - Quarter Horse Austria; Zuchtverband
Quarter Mile Race - Rennen über eine Viertelmeile = 402 m
Quirt - kurze Reitpeitsche
Rail - Zaun, Bande
Rail Work - Reiten an der Bande
Ranching - extensive Viehwirtschaft
Rating - richtiges Einschätzen einer Geschwindigkeit seitens des Pferdes und die Einstellung darauf, "Dosierung" der Geschwindigkeit
Rawhide - Rohhaut
Reata - aus Rohhaut geflochtenes Wurfseil
Register of Merit (ROM) - Auszeichnung für Pferde, die in einer Disziplin eine bestimmte Anzahl an Punkten gewonnen haben
Reined Cow Horse - Pferd, das aufgrund seiner Reining-Ausbildung es dem Reiter ermöglicht, ein Rind völlig zu beherrschen
Reining - anspruchsvollste Western-Dressurprüfung
Reiner - Reining-Spezialist (Pferd oder Reiter)
Reins - Zügel
Rigging - Befestigungsmöglichkeit des Westernsattels für die Gurtung
Rigging Ring - Ring am Westernsattel, zur Rigging gehörend
Ring Snaffle Bit -Trense mit O-förmigem Zügelring
Ring Steward - Assistent des Richters
Roll Back - 180-Grad-Wendung
Romal - peitschenförmige Verlängerung der geschlossenen kalifornischen Zügel
Rookie - Neuling
Rope - Seil, Wurfseil, Lasso
Rope Hackamore - Hackamore mit Strick-Nasenband
Roping - das Fangen mit dem Wurfseil (Lasso)
Roan - stichelhaariges Pferd
Round Corral - runder Longier- und Reitplatz
Run - Lauf, Ritt in einer Prüfung
Run Down - Geradeauslauf vor einem Stop/Roll Back
Running Martingale - Hilfszügel
Saddle Bronc Riding - Ritt auf einem bockenden gesattelten Pferd
Score - Bewertung, Punktezahl für einen Ritt
Scotch Hobble - Hochbinden eines Hinterbeines
Shanks - Anzüge des Bits
Skin Boots - Schützer für die Vorderröhren
Shotguns - enggeschnittene Chaps
Sidepull - gebissloser Trainingszaum
Sire - Vater eines Pferdes
Skid Boots - hintere Fesselkopf-Schützer
Slack - locker
Slicker - Regenmantel
Sliding Stop - gleitender Stop auf der Hinterhand
Sliding Plates - spezielle Hufeisen, die den Sliding Stop erleichtern
Snaffle Bit - Wassertrense
Snaffle with Shanks - Gebiss mit Trensenmundstück, Hebelanzügen und Kinnriemen
Sorrel - Fuchs
Spade - spatenförmige Verlängerung des Mittelteils des Spade Bits
Spade Bit - kalifornische Kandare mit spatenförmigem Port
Speed Index - Klassifizierung eines Rennpferdes nach seiner Höchstgeschwindigkeit
Spin - 360-Grad-Drehung auf der Hinterhand
Spurs - Sporen
Squaw Reining - Zügelführung mit einer Hand (mehr als nur ein Finger zwischen den Zügeln)
Stallion - Hengst
Stirrup - Steigbügel
Stock Horse Contest - Reitwettbewerb mit typischen Ranch Horse-Disziplinen
Stock Saddle - Cowboy- oder Westernsattel
Straight Bar Bit - Bit mit geradem Mundstück ohne Zungenfreiheit
Stud - Zuchthengst, Deckstation
Sweet Iron - einfaches Eisen, das nicht rostfrei ist und einen für Pferde angenehmen Geschmack hat
Tack Room - Sattelkammer
Taps - vom Spanischen: Tapaderos - Steigbügelschuhe
Tassel - Quaste aus Pferdehaaren
Team Penning - Bewerb, bei dem 3 Reiter 3 gekennzeichnete Kälber aussondern und gegen die Zeit in eine Umzäunung treiben müssen
Tie - Punktegleichstand im Wettbewerb
Tie Down - stehendes Martingal
Tobiano - Farbmuster bei Paint Horses
Tovero - Farbmix beim Paint Horse aus Tobiano und Overo
Track - Bahn, Rennbahn
Trail - Pfad, Disziplin des Westernreitens über einen Hindernis-Parcours
Tucking - Beizäumen des Pferdes durch Einziehen des Kinns und Abknicken im Genick
Two Tracking - Vorwärts-/Seitwärtsbewegung auf zwei Hufschlägen
Versitality - Vielseitigkeit
Vet - Kurzform für Veterinarian, Tierarzt
V-Muscle - V-förmige Brustmuskulatur
Vaquero - spanisch: Rinderhirte
War Bridle - Trainingszaum, aus einem Strick geformt
Weanling - Absetzfohlen
Western Horsemanship - Jugend- und Amateurbewerb; ähnlich der Pleasure mit vorgegebener Einzelprüfung
Western News (WN) - Das österreichische Westernreitmagazin
Western Pleasure - Dressurprüfung, bei der die Gangarten bewertet werden
Western Riding - Disziplin im Westernreiten mit fliegenden Galoppwechseln an vorgeschriebenen Punkten
Western Riding Certificate (FWRC) - in Österreich vom BFV vorgeschriebene Lizenzprüfung zur Teilnahme an Westernreitturnieren
Whoa - Stimmkommando zum Anhalten
WRC - World Reining Club - int. Reiningorganisation
Youth Class - Prüfung für Jugendliche bis 18 Jahre - Teil der Disziplin Working Cowhorse